22. Mai 2021

Im Gespräch mit Franziska Giffey

Auch, wenn Franziska Giffey, unsere Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Ihren Rücktritt erklärt hat, möchte ich diesen Beitrag nicht vorenthalten. Sie stand letzte Woche in der Reihe „75 Minuten Klartext: Perspektiven für Kinder und Jugendliche“ in sehr lebendiger Art und Weise und mit interessanten Ausführungen Rede und Antwort. Nach Olaf Scholz und Olaf Lies hatte der Ammerländer SPD-Bundestagsabgeordnete Dennis Rohde diesmal ein Video-Gespräch mit der Familienministerin organisiert – und ich hatte Gelegenheit, ihr meine Fragen zu stellen.

Mit Begeisterung habe ich ihre Aussagen zum digitalen Elterngeld vernommen. Das ist in meinen Augen ein sehr schönes Projekt für das Ammerland, das gewiss eine große Hilfe für viele Eltern wäre. Als Landrätin würde ich mich sofort für die Umsetzung im Interesse unserer Familien einsetzen.

Meine Frage an Franziska Giffey galt in erster Linie der Ausbildung von Erzieherinnen und Erziehern. In meinem jetzigen Tätigkeitsbereich erlebe ich zunehmend, wie die Mitarbeiter in der Jugendhilfe durch Corona zusätzlich belastet und mit ihren Kräften am Ende sind. Der Druck ist enorm groß, Kündigungen sind die Folge. Gleichzeitig haben wir große Probleme, Stellen mit Fachkräften besetzen zu können. Erzieher sind wirklich Mangelware. Vor diesem Hintergrund habe ich mit Freude die Ausführungen der Ministerin zur Praxisintegrierten vergüteten Ausbildung gehört. Ich wünsche mir, dass es in Niedersachsen eine Art Attraktivitätsoffensive für Erzieher gibt, so wie es in der Altenpflege bereits gemacht wurde. Was Franziska Giffey von Seiten des Bundes dazu beitragen kann, erklärt sie im Video: