8. September 2021
Rhododendronpark Hobbie

300 Hektar unter Naturschutz

Ortstermin mit meinen Unterstützern von SPD, UWG und Bündnis 90/Die Grünen am Junkersdamm im Fintlandsmoor: Das größte zusammenhängende Naturschutzgebiet im Ammerland ökologisch zu entwickeln ist Ziel eines interkommunalen Flurbereinigungs-Projektes, an dem die Gemeinden Bad Zwischenahn, Edewecht und die Stadt Westerstede beteiligt sind. Zusammen mit dem Landkreis Ammerland und dem Amt für regionale Landesentwicklung haben die beteiligten Kommunen einen wichtigen Schritt in Richtung Klima- und Naturschutz getan. Das neue Naturschutzgebiet umfasst heute eine Größe von knapp 300 Hektar.

Ziel war es, degenerierte Moore durch Wiedervernässung in ihrer Entwicklung zu verbessern. Mit einer Größe von rund 2850 Hektar und rund 550 betroffenen Teilnehmern gehört dieses Flurbereinigungsverfahren zu den Größten im Raum Weser-Ems. In den vergangenen zehn Jahren wurden hier knapp 7,5 Millionen Euro für Maßnahmen ausgeben und für rund 1 Million Euro Flächen für den Naturschutz angekauft. Der Plan, zwei voneinander getrennte Naturschutzgebiete zu vernetzen, das Fintlandsmoor mit dem Dänikhorstermoor, ist gelungen. Nun heißt es, die neuen Flächen zu renaturieren. Ich fand den Termin sehr aufschlussreich. Es wurde aber auch deutlich, dass schon viel geschafft ist, aber noch weitere Schritte erforderlich sind.

Bei Bratwurst und Kartoffelsalat wurde uns das gesamte Projekt im Vereinsheim des Heimatvereins „Vergnögde Goodheit“ Scheps auf dem Wurnbarg noch einmal erläutert. Ich habe die Atmosphäre dieses wunderschönen Anwesens genossen: Hier fühlt man regelrecht, dass Tradition in einer wunderschönen Umgebung gelebt wird.